Jugendliche zeigen Stadträten und Dompfarrer, was sie können - Josefstag: Gepflanzt, Gepflegt und Genossen
München - Benachteiligte Jugendliche haben immer noch Schwierigkeiten auf dem Arbeitsmarkt. Die Katholische Kirche hebt am Gedenktag des Hl. Josef die Bedeutung der katholischen Träger und Einrichtungen für die Integration benachteiligter Jugendlicher hervor. Die Kolpingjugend München und Freising wies mit einer Pflanzaktion auf das diesjährige Motto des Josefstags „Herkunft egal – Ziel klar! Jugend braucht Perspektive“ hin. Die Münchner Stadträte Alexander Reissl, Christian Müller, Dompfarrer Monsignore Wolfgang Huber, Frau Dr. Habersetzer (Hauptabteilungsleiterin im Erzbischöflichen Ordinariat München für Generationen und Lebensalter) und Diözesanjugendpfarrer Daniel Lerch wurden von Auszubildenden der KOGA (Kolping Gartenbau) bei der Pflanzung von Gehölzen vor der Jugendkirche angeleitet.
Katharina Maier, Diözesanleiterin der Kolpingjugend eröffnete die Aktion in der Jugendkirche „Vom guten Hirten“. Als Einstimmung auf das Motto wurden in einer Präsentation die unterschiedlichen Herkunftsländer der Jugendlichen von der Kolping Bildungsagentur gemeinnützige GmbH dargestellt. „Jugendliche mit Mitgrationshintergrund werden in unserer Gesellschaft immer noch benachteiligt“, so Christoph Huber, Diözesanpräses der Kolpingjugend München und Freising. „Wir bieten als Verband mit unseren Einrichtungen diesen Jugendlichen eine Perspektive und unterstützen sie individuell bei Ihren Zielen.“
Bei der Pflanzaktion stellten die Auszubildenden der KOGA ihr berufliches „Know How“ unter Beweis und gaben Akteuren sowie Gästen Tipps, worauf bei der Pflanzung von Gehölzen geachtet werden muss. Als Belohnung für die körperliche Anstrengung wurde den Gästen von Jugendlichen der Abteilung für Körperpflege und Hygiene der Kolping Bildungsagentur eine entspannende Handmassage angeboten. Ihren Abschluss fand die Aktion im Foyer des Erzbischöflichen Jugendamts bei einem Mittagsimbiss, welcher durch das Ausbildungshotel St. Theresia zubereitet wurde.
Der heilige Josef ist Schutzpatron der Arbeiter und Jugendlichen. Seinen Gedenktag begeht die Katholische Kirche am 19. März. Der Josefstag hebt die Bedeutung der katholischen Träger und Einrichtungen für die Integration benachteiligter Jugendlicher hervor und gibt Impulse für politische Entscheidungen. Der Aktionstag wird von der bundeszentralen Initiative „arbeit für alle“ im Bund der Deutschen Katholischen Jugend (BDKJ), der Bundesarbeitsgemeinschaft Katholische Jugendsozialarbeit und der Arbeitsstelle für Jugendseelsorge der Deutschen Bischofskonferenz getragen.
Die Kolpingjugend Diözesanverband München und Freising beteiligt sich im dritten Jahr in Folge an der bundesweiten Aktion zum Josefstag.
Weitere Informationen unter:
www.josefstag.de und unter www.kolpingjugend-dv-muenchen.de

