Parlamentarischer Austausch
Landesvorstand im Gespräch mit der Bayern-SPD im Bayerischen Landtrag
Landespräses Christoph Wittmann stellte in seinem Geistlichen Impuls am Beginn des Treffens auf das Grundgesetz hin "Die Würde des Menschen ist unantastbar". Er hob dabei auf eine eigene Beobachtung an einem Bauzaun in Frankfurt ab. Der Satz wurde an diesen geschrieben und an einer Toreinfahrt verschwanden zwei Buchstaben. Plötzlich war die Würde des Menschen im Satz antastbar". Die Runde war sich einig, dass unsere Demokratie ständigen Gefährdungen ausgesetzt sei und jeder und jede einzelne verantwortlich ist für den Schutz von Werten, die unsere Gesellschaft stützen und menschlich erhalten.
Aus der jüngst zu Ende gegangenen Bundesversammlung von Kolping in Köln informierte Landesvorsitzender Erwin Fath die Parlamentarier über den gefassten Beschluss (siehe Beschlusspapier im Download) zum Ausschluss von AfD-Mitgliedern aus der Mitgliedschaft von Kolping. Leitbild von Kolping und Satzungbestimmungen stehen konträr den Positionen der AfD entgegen.
Vorgestellt wurde die Handreichung des Landesverbandes für die Ortsgruppen zur Kommunalwahl 2026 unter dem Motto „Demokratie stärken“.
Melanie Krapp und Benedikt Enzinger (Kolpingjugend Bayern) wiesen auf das Erfolgsformat "Landtag live", die parlamentarische Praxiswoche für Jugendliche hin. Im Frühjahr 2026 findet dieses seit über 20 Jahren erfolgreiche Format für Jugendliche wieder im Bayerischen Landtag statt.
Die Vorstände des Kolping-Bildungswerkes Bayern Björn Panne und Michael Kroll informierten über die schwierigen Ausführungs- und Finanzierungsgrundlagen durch Veränderungen in den Maßnahmen der BA und des BAMF im Bereich der Berufsvorbereitungsmaßnahmen und zur Sicherung der beruflichen Integration.
Der Digitalbonus zur Förderung der Unternehmen in der Wirtschafft sollte dringend in ähnlicher Form auch dem Sozialbereich zur Verfügung gestellt werden, um den Herausforderungen in diesem Bereich nachkommen zu können.
Angesprochen wurde im Zusammenhang mit dem sog. "Herrenbergurteil" die befürchteten Auswirkungen auf die Beschäftigung von Honorarkräften in der Erwachsenenbildung und im Integrationsbereich im Bereich der Sozialversicherung.
Landesgeschäftsführer Willi Breher stellte die Aktivitäten des Kolpingwerkes in der Betreuung von Groß- und Mehrlingsfamilien vor. Weiter ist der Landesverband auch seitens des Sozialministeriums beauftragt, die Mehrkindfamilienkarte Bayern (mehrkindfamilienkarte.bayern) in der Ausgabe zu betreuen und neu auch die Akquise von Akzeptanzstellen ("Vorteilspartner") zu übernehmen.



